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Im Jahre 1909 kam erstmals ein Flugobjekt nach Düsseldorf - es handelte sich um einen Zeppelin-Luftschiff Z III, welches auf der Golzheimer Heide landete.

Während dem Jahr 1927 gründeten die Stadt Düsseldorf und die Rheinbahn die Flughafen-Betriebsgesellschaft Düsseldorf und der damalige Oberbürgermeister Robert Lehr eröffnete den Flughafen.

Ein Jahr später gewann Kunstflugpionier und Flugzeugkonstrukteur Gerhard Fieseler (u.a. baute er den „Fieseler Storch“) die auf dem neuen Flughafengelände ausgetragenen Kunstflugmeisterschaften.

Ab 1932 setzte die Junkers JU-52, auch „Tante JU“ genannt, neue Maßstäbe im Düsseldorfer Passagierverkehr.

Im darauf folgenden Jahr 1933 wird der Flughafen, besonders im Auftrag der deutschen Lufthansa, zum ersten Mal ausgebaut, dazu gehörte die Errichtung von Werkstätten und Lagern sowie Vergrößerung der Fläche.

1934 bekommt die Düsseldorfer Flugsicherung eine Peil- und Sendestation.

Auch im Zweiten Weltkrieg spielte der Flughafen eine Rolle, 1936 errichtete die Luftwaffe hier einen Fliegerhorst, in dem Jahr waren bereits über 1100 Starts und Landungen zu verzeichnen, somit belegte Düsseldorf statistisch den 13. Platz in Deutschland.

3 Jahre später (1939) übernimmt sie den ganzen Flughafen. Der zivile Verkehr wurde unterdessen für militärische Zwecke eingestellt.

Die Stadt Düsseldorf wurde von 1942 an von zahlreichen Luftangriffen heimgesucht. Ab 1943 war auch der Flughafen beliebtes Ziel, bis Winter 1944 waren alle 3 Hallen der Düsseldorfer Flughafengesellschaft zerstört worden.

1945 besetzt das US Militär das Flughafengelände und übergibt es den Briten, welche für die Regierung in der Region zuständig sind. Im Jahre 1949 nimmt der Flughafen Düsseldorf dann wieder den zivilen Betrieb auf, ehemalige Militärgebäude werden zu Abfertigungseinrichtungen und es wird eine Start- und Landebahn in Nord-Süd Richtung errichtet. Am 25. März landete das erste Zivilflugzeug, eine zweimotorige DC-3.

1950 wird der Flughafen wieder in die Hände der Deutschen Verwaltung übergeben, der Besitz wird zwischen der Stadt Düsseldorf und dem Land NRW aufgeteilt, daraufhin wird im Jahre 1952 der Flughafen erweitert und es können bereits über 125.000 Passagiere abgefertigt werden.

1955 wird die LTU, damals noch Luft Transport Union, gegründet, welche heute noch ihren Hauptsitz in Düsseldorf hat.

1956 landete das erste Düsenflugzeug, eine Caravelle in Düsseldorf, das Jet-Zeitalter brach an.

1964, der Flughafen Düsseldorf gewinnt mehr und mehr an Erfolg, Parkpositionen und Abfertigungsanlagen werden ausgeweitet und ein Zentralgebäude ist in Planung. Die Zahl der Passagiere steigt auf über 1.4 Millionen im Jahr.

Im Jahr 1965 wurde der bis heute gültige Angerlandvergleich zwischen dem Flughafen, dem Verkehrsministerium und den umliegenden Ortschaften des Angerlandes geschlossen, ein Vertrag welcher das Wachstum und die Kapazität des Flughafens stark einengt.

1969 erlebte der Flugverkehr einen Wandel, zu den Linienflügen kamen viele Charterflüge, und auch eine größere Zahl an Passagieren konnten jetzt transportiert werden. Die Haupt- Start und Landebahn wird auf 3000m verlängert und es werden fast 3 Mio. Passagiere gezählt. Einige Jahre später wurde aus Rücksicht auf die Anwohner das Nachtflugverbot von 23.00 bis 6.00 eingeführt.

1973-1977 fanden umfangreiche Umbaumaßnahmen statt, unter anderem wurde das neue Zentralgebäude eingeweiht, Flugsteig B eröffnet, die S-Bahn-Linie vom Düsseldorfer Hauptbahnhof zum Flughafen nahm ihren Dienst auf und der Flugsteig A wird fertig gestellt.

Bis 1988 erlebte der Flughafen einen regen Zuwachs an Passagieren, eine neues Parkhaus (P3) wird eröffnet und darauf das Arabella Sheraton Airport Hotel.

1989 entstand östlich der Halle 8 eine Lärmschutzhalle, um die Motoren großer Flugzeuge ohne Lärmbelästigung zu testen.

Im Jahre 1992 verzeichnete die Flughafengesellschaft mit über 12 Mio. Passagieren einen Zuwachs von 8,5 %.

1994 geht der erste Teil des DUS Air Cargo Centers in Betrieb.

Am 11.April 1996 kommt es zum einem Brandunglück, bei dem 17 Menschen ums Leben kommen, dabei entsteht ein Sachschaden in dreistelliger Millionenhöhe. Die Passagiere müssen mit provisorisch aufgebauten Zelten vorlieb nehmen. Gegen Ende des Jahres ist wenigstens ein Teil der Abfertigungsanlagen (Flugsteig C) wieder nutzbar.

Im Jahre 1997 startet das Projekt „airport2000plus“, in dem der Wiederaufbau durch den Bau verlorener Strukturen mit einer umfangreichen Neugestaltung kombiniert werden soll.

1998 geht Flugsteig A wieder in Betrieb, an B wird weiter gebaut. Der Flughafen heißt statt Düsseldorf Rhein-Ruhr jetzt Düsseldorf International. Die Website des Flughafens, erreichbar unter www.dus-int.de, wird eröffnet.

1999 finden weitreichende Bauarbeiten statt, neue Parkbereiche werden geschaffen, das Projekt airport2000plus wird nun vom Papier in die Realität übertragen. Zudem wird der Bau des neuen Flughafenbahnhofs begonnen.

2000 geht der neue Flughafenbahnhof endlich in Betrieb und wird von bis zu 300 Zügen des Nah- und Fernverkehrs angefahren. Dem Flughafen werden dem Verkehrswachstum entsprechend mehr Flugbewegungen genehmigt. Die Bauarbeiten laufen weiter auf Hochtouren.

Die neue große Check-in Halle geht 2001 in Betrieb, ebenso der neue Flugsteig B. Terminal E wird geschlossen, somit werden alle Passagiere nun über die neue Haupthalle abgefertigt. Die Terroranschläge vom 11. September in Amerika lassen die Passagierzahlen um etwa 10% einbrechen.

2002 wird die neue „Flughafenbrücke“ der A44 eröffnet, die den Flughafen für die Passagiere leichter erreichbar macht. Zudem geht die computergesteuerte Kabinenbahn „Skytrain“ nach einigen Anlaufproblemen in Betrieb und verbindet den Flughafenbahnhof, Parkhaus P4 und die Terminals miteinander.

Der fast ausschließlich von der Ferienfluggesellschaft LTU genutzte Check-In-Bereich C geht im Mai in 2003 Betrieb. Die Passagierzahlen sind mit 14.3 Mio. leicht rückläufig.

Im April 2004 sind wieder Zuwächse im Passagier (8%) und Frachtverkehr (17%) zu verzeichnen. Immer noch umstritten ist der Ausbau der Start- und Landebahnen zur Schaffung neuer Kapazitäten.





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