1917 wird die „Militärische Fliegerstation Lübeck“ in Lübeck-Blankensee gebaut, jedoch wurde 1919 wegen den Konventionen nach dem ersten Weltkrieg der Militärische Betrieb unmöglich.
Vereine und Polizei nutzen den Flughafen daraufhin.
1933 beginnt wieder die militärische Nutzung, im zweiten Weltkrieg wird von 1939 bis 1945 unter anderem Nachschub über Lübeck abgewickelt. Nach dem Krieg fällt der Flughafen den britischen Besatzern zu.
1948 wurde die Startbahn auf eine Länge von 1800m erweitert.
Es starten zahlreiche „Rosinenbomber“ vom Typ DC-3 in Lübeck in Richtung Berlin, um die eingeschlossene Stadt vorwiegend mit Kohle zu versorgen. Zu Spitzenzeiten waren 30 dieser Maschinen auf dem Flughafen stationiert.
Später nutzt die RAF das Gelände.
1957 finden erste kommerzielle Passagierflüge nach Malmö durch die Airtaco statt.
1972 wird von „General Air“ eine Linienverbindung nach Frankfurt mit einer YAK-40 aufgenommen. Parallel finden dazu weiter Luftzieldarstellungen für die Bundeswehr statt.
1991-1993 wurden diverse Sanierungsarbeiten durchgeführt und das Instrumenten-Lande-System (ILS) errichtet.
1996 werden erste Charterflüge mit SunExpress und Air Malta durchgeführt, in den nächsten Jahren beginnen auch namhafte Reiseveranstalter wie Neckermann und TUI Flüge ab Lübeck zu beliebten Ferienzielen anzubieten.
1997-1998 wird die Infrastruktur des Flughafens ausgebaut, so entsteht ein neues Ankunftsgebäude, ein neuer Tower, und ein Gastronomisches Angebot sowie Reisebüros.
Im Jahr 2000 beträgt das Wachstum im Charterverkehr fast 90%, zudem beginnt der irische Low-Cost-Carrier Ryanair Flüge von Lübeck nach London (STN) durchzuführen.
2003 nimmt Ryanair neue Ziele in Italien und Schweden auf, es werden mittlerweile moderne Boeing 737-800 eingesetzt. Die Passagierzahl steigt auf über 500.000. Es bestehen weitere Ausbaupläne die jedoch auf teilweise großen Widerstand stoßen, trotzdem ist LBC der größte Flughafen in Schleswig-Holstein. Die Luftzieldarstellung in Lübeck wurde mittlerweile eingestellt.