1930 wurde bereits in Tegel ein Raketenschießplatz eröffnet.
1948 wird während der Berliner Luftbrücke die damals längste Start- und Landebahn Europas mit 2400m Länge von französischen Truppen - mit Hilfe der eingeflogenen Baustoffe - in nur 2 Monaten Bauzeit errichtet und fortan für die Versorgung der Stadt benutzt.
Die Abfertigungsanlagen befanden sich damals im Norden der Bahnen („Tegel-Nord“)
Erst 1960 wurde der zivile Luftverkehr aufgenommen. Im gleichen Jahr landete erstmals ein Flugzeug mit Strahltriebwerken (Caravelle) in Tegel.
1968 wurde dann der gesamte Charterverkehr von Tempelhof nach Tegel verlegt.
1969 wurde mit dem Bau der südlichen Abfertigungsanlagen begonnen („Tegel-Süd“) welche 1974 in Betrieb genommen wird. In der Zwischenzeit wurde die Nordbahn auf 3000m verlängert.
Bis 1978 ziehen immer mehr Fluggesellschaften von Tempelhof nach Tegel um, auch die Verwaltung der Flughäfen wechselt ihren Standort.
1990 erhält die BRD die volle Lufthoheit für Berlin und die ehemalige DDR. Die erste Lufthansa Maschine landet in Tegel. In den folgenden Jahren werden viele neue nationale und internationale Linienverbindungen aufgenommen. Bis 1998 finden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen statt.
Im Jahr 2000 werden erstmals 10 Millionen Passagiere gezählt. Viele neue Low-Cost-Carrier bieten ab 2002 Flüge von Berlin Tegel aus an, sodass die Passagierzahlen weiter steigen und mittlerweile die Kapazitäten ausgereizt werden.
In Verbindung mit dem Bau des Berliner Großflughafens BBI ist eine Schließung von Tegel im Gespräch.